Flusslandschaft mit zwei Anglern
Christoph Nathe
1785-86
Um 1785 beginnt Nathe seine Pinselzeichnungen mit einer dichteren Bleistift- oder Kreidezeichnung zu unterlegen (vgl. Inv. 6084). Diese Technik der dichten Unterzeichnung, vor allem in den Vordergrundpartien, finden wir auch bei seinen Aquarellen (Inv. 6070 und Inv. 6075). Nathe erzielt damit einerseits eine bestimmte Formverfestigung und Plastizität, andererseits sehr weiche, atmosphärische Werte in den Fernen (vgl. dazu das 1786 datierte Blatt "Dorf am Fluss"; Sepia über Bleistift, Abb. bei Scheyer 1958, nach S.8).
zitiert aus: Konrad Oberhuber (Hg.), Maren Gröning, Marie Luise Sternath (Bearb.), Die deutschen und Schweizer Zeichnungen des späten 18. Jahrhunderts, Beschreibender Katalog der Handzeichnungen in der Graphischen Sammlung Albertina, Bd. IX, Wien u.a. 1997, S. 175, Nr. 586.
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