Heilige Familie mit Johannesknaben
Raymond Lafage
Obwohl das Cahier keine entsprechende Eintragung vermerkt, muß diese Zeichnung, glaubt man dem "Recueil d´estampes d´après les desseins originaux qui se trouvent à la Bibliothèque I. et R. de Vienne, gravées par Adam Bartsch" von Friedrich von Bartsch, aus der kaiserlichen Hofbibliothek und nicht aus der Sammlung de Ligne (mesuret 1962, Nr. 41, p. 36) in die Sammlung Herzog Albert von Sachsen-Teschens gelangt sein. Selma Krasa (in: Wien 1986, Nr. 225) vermutet sogar eine auf den Prinzen Eugen zurückgehende Herkunft. Das Blatt wurde 1763 von Josef Helwig, Professor an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, und 1783 von Adam v. Bartsch (Nr. 9) radiert. Diese von Nicolas Poussin angeregte Darstellung (Whitman 1963, p. 55) besitzt eine etwas größere Replik im Städelschen Kunstinstitut in Frankfurt am Main (siehe Frankfurt am Main 1986/87, p. 64, Nr. 48).
Klaus Albrecht Schröder (Hg.), Heinz Widauer (Bearb.), Die französischen Zeichnungen der Albertina. Vom Barock bis zum beginnenden Rokoko. Beschreibender Katalog der Handzeichnungen in der Albertina, Bd. X, Wien/Köln/Weimar 2004, S. 80f., Nr. 936.
IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/en/objects/22287/heilige-familie-mit-johannesknabenImage Request