Brief von Heinrich Böhler an Egon Schiele von März 1915
Heinrich Böhler
vor 21. März 1915
Verfasser:in
Heinrich Böhler
(Wien 1881 - 1940 St. Moritz)
Adressat:in
Egon Schiele
(Tulln 1890 - 1918 Wien)
erwähnte Person(en)
Edith Schiele
(Wien 1893 - 1918 Wien)
Datevor 21. März 1915
Object TypeArchivale
Object typePaper from archives
Materials / TechniquesTinte (schwarz) auf Papier
DimensionsBlatt: 17,8 × 22,6 cm
CreditALBERTINA, Wien
Object numberESA156v
TranskriptionIch werde dann in | Ihr Atelier kommen | und die Bilder
beaug- | apfeln! – Ihre Bilder, die | Sie in der Belvederegasse [Anm.: Belvederegasse
30: Atelier von Heinrich Böhler]| gemalt haben sind noch | dort, bis auf die
Insel [http://egonschieleonline.org/works/paintings/work/p293§], | die Sie ja
selbst wegnehmen | ließen. Im Mai können | Sie das „patriotische" Bild | weitermalen
oder von | dort wegnehmen. | Freue mich schon | Ihre „Braut" kennen ||
zu lernen und ich | freue mich sehr für | Sie,
dass Sie so ein | liebes Geschöpf als | Lebensgefährtin ge- | funden haben. –
Wenn | man das richtige Weib | gefunden hat, so ist | die Ehe eine herrliche | Institution.
Wenigstens | bin ich mit derselben | sehr zufrieden, nach | meiner bisherigen |
Erfahrung. Sie werden ||
IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/en/objects/283049/brief-von-heinrich-bohler-an-egon-schiele-von-marz-1915Image RequestLast edited18.01.2022