Die Heilige Familie mit der Libelle
Albrecht Dürer
um 1495
Das Thema der Heiligen Familie in der Landschaft entwickelte sich aus der Verbindung zweier Darstellungstraditionen: dem Thema der Ruhe auf der Flucht nach Ägypten einerseits und dem aus dem Hohelied des Alten Testaments entstandenen Topos des Hortus conclusus andererseits, der die Jungfräulichkeit Mariens durch das Bild eines verschlossenen Gartens veranschaulicht. Auch andere Motive der Darstellung, etwa die namensgebende Libelle, können als symbolische Hinweise auf Marias Reinheit gedeutet werden. Dürers Blatt – der erste Kupferstich, den er mit seinem Monogramm versah – beeindruckt durch die überzeugende Wiedergabe von Raum und Atmosphäre, aber auch durch naturalistische, lebensnahe Details wie den schlafenden Joseph.
Künstler:in
Albrecht Dürer
(Nürnberg 1471 - 1528 Nürnberg)
Dateum 1495
Object TypeDruckgraphik
Object typePrint
Materials / TechniquesKupferstich;
Blatt ist bis zur Darstellung beschnitten
DimensionsBlatt: 23,8 × 18,6 cm
CreditALBERTINA, Wien
Object numberDG1930/1388
SignedM.u. Dürer-Monogramm "AD"
WatermarkGotisches "p" mit Blume (ähnlich Briquet 8654-8679 [nachgewiesen 1461-1510]; Meder 321 [verwendet ab ca. 1495]; Strauss S. 3284 [verwendet 1516-1524])
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zum Wasserzeichen
IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/objects/100624/die-heilige-familie-mit-der-libelleImage RequestLast edited17.04.2023