Das sogenannte Grab des Nero (Tomba Nerone)
Claude Gellée gen. Claude Lorrain
Die topographische Studie „Das „sogenannten Grabmales des Nero“ unterscheidet sich von Lorraisns zahlreichen Ideallandschaften nicht nur thematisch, sondern auch in Technik und Ausführung. Für vedutenartige Ansichten verwendet Lorrain häufig eine objektive, etwas trocken wirkende Zeichenweise mit langen Federstrichen und zarten Lavierungen. Die um 1640 entstandene Darstellung zeigt das Grabmal des P.Vibius Marianus an der Via Cassia, dessen Umgebung heute durch Gebäude und Parkanlagen stark verändert und der beeindruckende Weitblick zerstört ist. Lorrain hat das Grab noch ein weiteres Mal von einem etwas anderen Blickwinkel aus gezeichnet (London, Britisches Museum)[1].
Christine Ekelhart, in: Old Master Drawings of Vienna, Albertina, Art Gallery of New South Wales, Sidney 2002, Nr.67.
IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/objects/12828/das-sogenannte-grab-des-nero-tomba-neroneImage Request