Stark variierte Skizze zur "Apotheose Ludwigs XIV."
Francesco Solimena, gen. L'Abate Ciccio
vor 1701
Früher Entwurf für das von Kardinal Gualtieri, dem Apostolischen Nuntius in Frankreich, in Auftrag gegebene Gemälde Solimenas, das Louis XIV. im Jahre 1701 als Geschenk überbracht wurde (B. De Dominicis, Vite de'Pittori ... Napoletani, 1742, III, p. 593f). Dieses Bild gelangte nach Russland, wo es mit einem Gemälde identifiziert wurde, das 1930 aus der Sammlung Stroganoff in die Eremitage in St. Petersburg (Bologna 1958, Fig. 119; S. Vsevolzhskaya, Italian Paintings from the Hermitage Museum, Leningrad 1981, p. 297-298) gelangte. Anlässlich einer Restaurierung wurde das Datum 1690 gefunden (A.K. Pagani/Nocera Inferiore 1990, p. 68). Im Gegensatz zu dem vorliegenden Entwurf, der im Medaillon ein mit Pinsel zart angedeutetes männliches Porträt zeigt, ist das Bildnis Katharinas II. in das Medaillon des Gemäldes eingefügt. Das repräsentative Szenarium der Komposition wurde in anderem Zusammenhang mehrfach variiert und kopiert (vgl. A.K. Wien/Neapel 1993/94, unter Nr. 33). Zwei weitere Studien zu dieser Komposition im British Museum in London (Inv. Nr. 1946-7-13-910, 1946-7-17-910; A.K Neapel 1979/80, Nr. 205a+b).
zitiert aus: Veronika Birke, Janine Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, IV, Wien/Köln/Weimar 1997, S. 2366, Nr. 24375.
IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/objects/13520/stark-variierte-skizze-zur-apotheose-ludwigs-xivImage Request