Graf Karl von der Gröben, Brustbild
Franz Krüger
um 1828 oder früher
Album der Königin Marie von Bayern, fol. 106 links.
Zur Übereinstimmung mit Franz Krügers Konzeption seiner bildhaften Kreideporträts im allgemeinen ist für die Zuschreibung auf handschriftliche Charakteristika wie die feine Modelierung der Gesichtsplastik durch gestrichelte Parallelschraffuren, vor allem um Kinn- und Mundpartie, sowie auf die malerische Öffnung und gleichzeitig Kräftigung des Strichs der schwarzen Kreide in den Lockenpartien und Gewandfalten hinzuweisen. Für Details der Uniformzeichnung steht z. B. ein kürzlich im Kunsthandel publiziertes Bildnis des Oberstlieutnant F. A. Hagemann zum Vergleich (Kat. Kunsthaus Lempertz Nr. 782, Köln 1999, Nr. 1598, Abb. Taf. LXVII).
Karl von der Gröben (1788-1876) trat 1806 in die preußische Armee ein, die er 1812 als Mitglied des Generalsstabs zwischenzeitlich verließ, um nicht an der Seite Frankreichs gegen Russland kämpfen zu müssen. Nach 1813 nahm er seinen Dienst für Preußen als Rittmeister wieder auf und war seit Ende der Kriege gegen Napoleon 1815 in Koblenz stationiert, wo er zum engeren Kreis um Gneisenau und Clausewitz gehörte. Er wurde 1822 Chef des Generalstabs des schlesischen Armeecorps und stieg 1824 als Oberst zum Chef des Generalsstabes des 2. Armeecorps, 1829 zum Flügeladjutanten König Friedrich Wilhelms III., 1834 zum Generalmajor und nach 1842 als Generallieutnant zum Generaladjutanten König Friedrich Wilhelms IV. auf.
Der Dargestellte scheint nicht älter als 40 Jahre zu sein, so daß sein vorliegendes Bildnis um 1828 oder früher entstanden wäre.
Zur Übereinstimmung mit Franz Krügers Konzeption seiner bildhaften Kreideporträts im allgemeinen ist für die Zuschreibung auf handschriftliche Charakteristika wie die feine Modelierung der Gesichtsplastik durch gestrichelte Parallelschraffuren, vor allem um Kinn- und Mundpartie, sowie auf die malerische Öffnung und gleichzeitig Kräftigung des Strichs der schwarzen Kreide in den Lockenpartien und Gewandfalten hinzuweisen. Für Details der Uniformzeichnung steht z. B. ein kürzlich im Kunsthandel publiziertes Bildnis des Oberstlieutnant F. A. Hagemann zum Vergleich (Kat. Kunsthaus Lempertz Nr. 782, Köln 1999, Nr. 1598, Abb. Taf. LXVII).
Karl von der Gröben (1788-1876) trat 1806 in die preußische Armee ein, die er 1812 als Mitglied des Generalsstabs zwischenzeitlich verließ, um nicht an der Seite Frankreichs gegen Russland kämpfen zu müssen. Nach 1813 nahm er seinen Dienst für Preußen als Rittmeister wieder auf und war seit Ende der Kriege gegen Napoleon 1815 in Koblenz stationiert, wo er zum engeren Kreis um Gneisenau und Clausewitz gehörte. Er wurde 1822 Chef des Generalstabs des schlesischen Armeecorps und stieg 1824 als Oberst zum Chef des Generalsstabes des 2. Armeecorps, 1829 zum Flügeladjutanten König Friedrich Wilhelms III., 1834 zum Generalmajor und nach 1842 als Generallieutnant zum Generaladjutanten König Friedrich Wilhelms IV. auf.
Der Dargestellte scheint nicht älter als 40 Jahre zu sein, so daß sein vorliegendes Bildnis um 1828 oder früher entstanden wäre.
Künstler:in
Franz Krüger
(Großbadegast 1797 - 1857 Berlin)
Vormals zugeschrieben an
Anonym
Dateum 1828 oder früher
Object TypeZeichnung
Object typeDrawing
Materials / TechniquesSchwarze Kreide, mit Pinsel in Weiß gehöht, auf gelbbraunem Papier; fixiert (?); auf Untersatzpapier
Dimensions213 x 180 mm
CreditALBERTINA, Wien
Object number15767
Provenance
IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/objects/19207/graf-karl-von-der-groben-brustbildImage RequestLast edited01.08.2018