Opferung der Iphigenie
Francesco de Mura
um 1727
Die Zahl „294" könnte auf die Provenienz Kutschera-Woborsky hinweisen, die auch im Cahier tradiert wird. Im Kassabuch 1924 und im Inventarbuch ist als Provenienz Heinrich Studer genannt. Vgl. dazu den Kommentar zu Inv. 23785. Dieser Entwurf ist ein sicherer Anhaltspunkt im wenig erforschten Oeuvre Francesco de Muras - wegen des Zusammenhangs sowohl mit einem Gemälde in der Sammlung De Juliis in Neapel (A.K. Wien/Neapel 1993/94, Nr. 15), das signiert und 1727 datiert ist, als auch mit der etwas kleineren Wiederholung in der Rhode Island School of Design in Providence (Inv. Nr. 55.113; N. Spinosa, Pittura napoletana del Settecento dal Barocco al Rococò, Neapel 1986, Fig. 288), ebenfalls signiert und 1727 datiert.
zitiert aus: Veronika Birke, Janine Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, IV, Wien/Köln/Weimar 1997, S. 2248, Nr. 23784.
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