Opferung der Iphigenie
Antonio Gionima
John Spike hat kürzlich die Zeichnung aufgrund eines Fotos stilistisch dem Antonio Gionima zugeschrieben. In der Tat handelt es sich um eine Detailstudie zur „Opferung der Iphigenie", einer Komposition Gionimas, zu der sich Zeichnungen sowohl im Oratorio di San Pellegrino in Bologna, via San Isaia 77 (R. Roli, Per Antonio Gionima, in: Arte antica e moderna 11, 1960, p. 305, Anm. 19, Fig. 94c) als auch in Windsor (Inv. 3751; Kurz 1955, Nr. 566; D. Miller, Three Drawings by Antonio Gionima, in: Burlington Magazine CXXVII, 1985, 992, p. 776, Fig. 59) befinden. Obgleich die beiden genannten Zeichnungen sowohl in der Technik als auch in der Komposition abweichen, besteht Übereinstimmung im Typenrepertoire, so dass man annehmen kann, dass es sich um Varianten ein- und desselben Bildgedankens handelt.
zitiert aus: Veronika Birke, Janine Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, IV, Wien/Köln/Weimar 1997, S. 2228, Nr. 23377.
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