Drei Zebras, die vor angreifenden Krokodilen fliehen
Charles Georges Dufresne
um 1918-1920
In der bildwirksamen dekorativen Darstellung mit Zebras, die im gestreckten Lauf vor Krokodilen fliehen, lassen sich erneut Reminiszenzen an Dufresnes zweijährigen Algerienaufenthalt erkennen. Sie dürfte aber - wie die meisten seiner orientalischen Sujets - erst nach seiner Rückkehr aus der Erinnerung an diese faszinierende fremdländische Welt entstanden sein.
Dufresne gleicht einander Tiere und Landschaft durch gedämpfte Erdfarben in zumeist pastosem Pinselauftrag an, wodurch die Szene flächenhaft ornamental wirkt. Verstärkt wird dieser Eindruck noch durch stakkatoartige, rhythmische Feder- und Farbstriche, die zugleich aber auch die aufgewühlte Bewegung des Geschehens suggerieren.
zitiert aus: Klaus Albrecht Schröder (Hg.), Christine Ekelhart (Bearb.), Die französischen Zeichnungen und Aquarelle des 19. und 20. Jahrhunderts der Albertina. Beschreibender Katalog der Handzeichnungen in der Albertina, Bd. XI, Wien/Köln/Weimar 2007, S. 278, Nr. 120.
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