Friedrich Rehberg, Panorama von Innsbruck, vom Stadtturm aus aufgenommen, Inv. Nr.: 17342
Panorama von Innsbruck, vom Stadtturm aus aufgenommen
Friedrich Rehberg, Panorama von Innsbruck, vom Stadtturm aus aufgenommen, Inv. Nr.: 17342
Credit: ALBERTINA, Wien Image: ALBERTINA, Wien

Panorama von Innsbruck, vom Stadtturm aus aufgenommen

Friedrich Rehberg

1819




Künstler:in (Hannover 1758 - 1835 München)
Date1819
Object TypeZeichnung
Object typeDrawing
Materials / TechniquesBleistift, Feder und Pinsel in Braun, braun und grau laviert, Spuren von schwarzer Kreide, auf blauem Papier; mit Goldborte eingefasst
Dimensions32,3 x 252,6 cm
CreditALBERTINA, Wien
Object number17342
Text

Rehberg hat möglicherweise anläßlich des Besuchs des österreichischen Kaisers in Rom 1819 von Franz I. den Auftrag zur Ausführung eines Panoramas von Innsbruck erhalten. Der Künstler muss sich jedoch schon 1818 einmal in Tirol aufgehalten haben, wo die beiden Porträts des Ehepaares Speckbacher und das Portrait von Johann Schöpff (vgl. Inv. 6265) entstanden. Zusammen mit dem Ingenieur Franz Schweighofer, der mit Rehberg als Lithograph kooperierte, erfolgte 1819/20 die Reise nach Wien. - Von dem lithographierten Panorama sind zwei Fassungen überliefert, die von Schwarz/Hermann-Fichtenau 1988 (S. 161, Nr. 5 bzw. S. 176f., Nr. 3 und 5) 1821 und 1821/22 datiert worden sind. Dabei ist der Bezeichnung der früheren Fassung nach nur diese von Rehberg und Schweighofer gemeinsam lithographiert worden. Die spätere Lithographie weicht außer durch die andere Beschriftung auch noch dadurch von der früheren ab, dass der Landschaftsausschnitt in seiner seitlichen Begrenzung insgesamt um ein Stück nach links gerückt worden ist. Während in diesem Punkt die frühere Lithographie mit der vorliegenden Zeichnung übereinstimmt, sind von dieser aus gegenüber beiden Reproduktionen innerhalb der Darstellung einige Detailänderungen festzustellen. Vor allem erscheinen das linke Randstück, das Stück links von der Innbrücke und das ganze Stück rechts von der Franziskanerkirche im Blick direkt hinter der Brüstung viel stärker verbaut. Die übrigen Änderungen betreffen nur noch die Brüstung selbst, die in den Lithographien an vorspringenden Teilen mit Steinkugeln bzw. am zweiten Abgang von rechts mit zwei flankierenden steinernen Doppeladlern geschmückt wurde, während zu Seiten des ganz linken Abgangs die beiden Adler auf der Zeichnung in den Lithographien fortgelassen wurden. - Zur Identifikation des Standpunktes vgl. Egg 1973, S. 34f, Nr. 24, 25, Taf. 12, 13.

 

zitiert aus: Konrad Oberhuber (Hg.), Maren Gröning, Marie Luise Sternath (Bearb.), Die deutschen und Schweizer Zeichnungen des späten 18. Jahrhunderts, Beschreibender Katalog der Handzeichnungen in der Graphischen Sammlung Albertina, Bd. IX, Wien u.a. 1997, S. 193, Nr. 653.

Catalogue raisonné
  • Gröning/Sternath 1997, 653
  • Provenance
  • Albertina, Altbestand

  • IIIF Logo IIIFPermalinkhttps://sammlungenonline.albertina.at/objects/18715/panorama-von-innsbruck-vom-stadtturm-aus-aufgenommenImage Request
    Last edited26.06.2023