Herkules tötet Geryones, im Hintergrund die Ochsenherde
Francesco Mazzola, gen. il Parmigianino
um 1527-1529
Aus der Spätzeit Parmigianinos. Eine weitere Version der Darstellung in der Graphischen Sammlung in Weimar (lnv. Nr. KK 7396; Popham 1971, Nr. 632, Taf. 390), radiert von Petit, als sich das Blatt in der Sammlung Dominique Vivant Denon befand. Auf der Rs. einer Zeichnung Parmigianinos im British Museum (lnv. Nr. 190511- 10-20/22; Popham 1967, Nr. 114, Taf. 96B; Popham 1971, Nr. 217, Taf. 281) findet sich eine etwas abweichende Variante für die Gestalt des Herkules. Die zu Boden geschlagene Gestalt des Geryones wurde von F. Rosaspina im Rosaspina-Album des British Museum (lnv. Nr. 1919-4-15-291; Popham 1971, p. 255, O.R. 82, Taf. 391) nach einer verlorenen Zeichnung Parmigianinos faksimiliert. Die Gestalt entspricht dem Weimarer Blatt, ist aber detaillierter ausgeführt. Die Rs. vielleicht Studien für das Gemälde "Cupido, der seinen Bogen schnitzt" des Kunsthistorischen Museums in Wien (lnv. Nr. 275; Popham 1971, Fig. 44; S. Ferino Pagden/W. Prohaska/W. Schütz, Die Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums in Wien, Wien 1991, p. 93, Taf. 113). Weitere Studien dazu im Louvre (lnv. Nr. 6662; Popham 1971, Nr. 500, Taf. 363) und in der Galleria Nazionale in Parma (lnv. Nr. 510/14; Popham 1971, Nr. 543, Taf. 363).
zitiert aus: Veronika Birke, Janine Kertész, Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, III, Wien/Köln/Weimar 1995, S. 1500, Inv. 2682.
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