"Der Leichtesten die Rolle."
Johann David Schubert
1793
Wiedergabe der Darstellung mit dem oben zitierten Titel in einer Radierung von #Chr. G. Geyser als 4. Monatskupfer zur Anekdote im "Theater-Kalender auf das Jahr 1793", Gotha 1793, S. 65 (Albertina-Exemplar: AAD, Bd. 101, Bl. 131; Einfassungslinie 82 x 49 mm). - Anekdote: "Bey der comédie italienne in Paris meldeten sich einst zu gleicher Zeit zwey Aktrizen für Eine und ebendieselbe Rolle. Der Theaterausschuß fand die Stimme der einen angenehm genug, um sie zu engagieren, nur ihren Körperbau ein wenig zu feist für die Rolle selbst. Diese wandte sich mit ihrer Klage an den Generalpolizeylieutenant, um ihn zu bewegen, daß er mit seinem Ansehen für sie durchdringen möchte; aber der Herr Polizeylieutenant zog sich kürzer aus der Affaire; er ließ beyde Schauspielerinnen auf die Wage legen, und erkannte der Leichtesten von ihnen die Rolle zu."
zitiert aus: Konrad Oberhuber (Hg.), Maren Gröning, Marie Luise Sternath (Bearb.), Die deutschen und Schweizer Zeichnungen des späten 18. Jahrhunderts, Beschreibender Katalog der Handzeichnungen in der Graphischen Sammlung Albertina, Bd. IX, Wien u.a. 1997, S. 229, Nr. 761.
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